{"id":268,"date":"2017-09-21T17:43:47","date_gmt":"2017-09-21T15:43:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.leo-cardinal-scheffczyk.org\/scheffczyk\/?page_id=268"},"modified":"2017-09-21T17:43:47","modified_gmt":"2017-09-21T15:43:47","slug":"kurzbiographie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.leo-cardinal-scheffczyk.org\/scheffczyk\/?page_id=268","title":{"rendered":"Kurzbiographie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.leo-cardinal-scheffczyk.org\/scheffczyk\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheffczyk2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-97 alignleft\" src=\"http:\/\/www.leo-cardinal-scheffczyk.org\/scheffczyk\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheffczyk2-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.leo-cardinal-scheffczyk.org\/scheffczyk\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheffczyk2-201x300.jpg 201w, http:\/\/www.leo-cardinal-scheffczyk.org\/scheffczyk\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheffczyk2.jpg 603w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a>Kardinal Leo Scheffczyk wurde am 21. Februar 1920 in Beuthen in Oberschlesien geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er 1938 in Breslau das Theologiestudium, das er drei Jahre sp\u00e4ter wegen Einberufung zum Wehrdienst unterbrechen musste. Nach Kriegsgefangenschaft in Norwegen nahm er in Freising wiederum das Studium auf und wurde am 29. Juni 1947 von Kardinal Michael Faulhaber in Freising zum Priester geweiht.<\/p>\n<p>Nach kurzer Kaplanst\u00e4tigkeit in Grafing bei M\u00fcnchen arbeitete er als Subregens an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in K\u00f6nigstein im Taunus, vollendete dort im Jahr 1950 seine Doktorarbeit in Kirchengeschichte und wirkte an dieser Priesterausbildungsst\u00e4tte von 1952 bis 1959 als akademischer Lehrer. In dieser Zeit schrieb er unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Schmaus seine Habilitationsschrift mit dem Titel: \u201eDas Mariengeheimnis in Fr\u00f6mmigkeit und Lehre der Karolingerzeit\u201c. Nach sechsj\u00e4hriger Lehrt\u00e4tigkeit als Professor f\u00fcr Dogmatik in T\u00fcbingen wurde er 1965 zum Nachfolger von Michael Schmaus nach M\u00fcnchen berufen, wo er zwanzig Jahre lang gr\u00fcndliche akademische Arbeit in Lehre und Forschung leistete.<\/p>\n<p>Auch nach seiner Emeritierung im Jahre 1985 setzte der Verstorbene sein unerm\u00fcdliches Schaffen fort. Aus seiner Feder stammen \u00fcber 1200 Ver\u00f6ffentlichungen. Er war Mitglied der P\u00e4pstlichen Marianischen Akademie, der P\u00e4pstlichen Internationalen Theologischen Akademie und des P\u00e4pstlichen Rates f\u00fcr die Familie, ferner theologischer Berater der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Die Universit\u00e4t von Navarra verlieh ihm die Ehrendoktorw\u00fcrde. Sein priesterliches Wirken zeichnete sich aus durch eine reichhaltige Vortrags- und Predigtt\u00e4tigkeit, durch Beratung und Hilfestellung in theologischen, geistlichen und pers\u00f6nlichen Fragen sowie durch jahrzehntelange seelsorgliche T\u00e4tigkeit im M\u00fcnchner B\u00fcrgerheim.<\/p>\n<p>Kardinal Scheffczyk war ein seiner schlesischen Heimat und dem Bayernland sehr verbundener liebensw\u00fcrdiger Mensch. Er war ein bedeutender und einflussreicher Lehrer der Theologie. Er war ein frommer Priester, der die Menschen im Glauben ermutigt und best\u00e4rkt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kardinal Leo Scheffczyk wurde am 21. Februar 1920 in Beuthen in Oberschlesien geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er 1938 in Breslau das Theologiestudium, das er drei Jahre sp\u00e4ter wegen Einberufung zum Wehrdienst unterbrechen musste. Nach Kriegsgefangenschaft in Norwegen nahm er in Freising wiederum das Studium auf und wurde am 29. 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